Jahresbericht 1997

Jahresbericht 1998
4. Januar 1999

Jahresbericht 1997 der Tambourengruppe
Linden, Röthenbach, Eggiwil, Heimenschwand

1997 war für die Tambourengruppe ein recht anstrengendes Jahr, denn insgesamt hatten wir nebst der Beteiligung an der Marschmusik einzelner Vereine total 12 Konzerte, wir beteiligten uns am Zentralschweizerischen Jungtambourenfest in Biberist und machten auch das erste Mal am Sektionswettkampf des VBJ (Verband Bernischer Jugendmusiken) in Bern mit.

Doch nun schön alles der Reihe nach. Von Mitte Februar an waren wir fünf Samstagabende unterwegs und durften hintereinander die Zuhörer von Röthenbach, Heimenschwand und Eggiwil mit unserem Programm erfreuen. Obschon die Rückmeldungen sehr positiv waren, hatten wir doch langsam den Wunsch an einem Samstagabend wieder einmal etwas anderes unternehmen zu können. So waren wir froh, dass die MG Linden erst Ende April ihr Konzert durchführte, so hatten wir doch wenigstens eine kurze Verschnaufpause, um uns auf den letzten Auftritt im Frühling vorzubereiten.

Am 1. Juni beteiligte sich die ganze Gruppe am Schulfest in Signau zusammen mit der MG Eggiwil. Bei diesem Anlass konnten wir uns ganz und gar nicht über mangelnden Einsatz beklagen, einzelne Musikantinnen und Musikanten kamen sich nebenbei fast überflüssig vor.

Dafür kamen wir uns dann eine Woche später am Amtsmusiktag in Utzigen wieder eher überflüssig vor und es ist zu hoffen, dass sich die Verantwortlichen in dieser Hinsicht etwas Erfreuliches einfallen lassen, damit wir in Zukunft mehr als nur 16 Takte zu schlagen haben.

Nach den Sommerferien galt es schon bald wieder ernst, denn erstmals durften wir am Musiktag in Huttwil ebenfalls ein Konzertstück vortragen. Von der Idee her ist dies sicher zu begrüssen, doch fanden wir es schade, dass die Konzerte der einzelnen Gruppen und Vereine
am Vormittag im Festzelt stattfanden, wo kaum Zuhörer vorhanden waren. Diese befanden sich alle in den Konzertsälen, wo sie die einzelnen Vorträge der Musikgesellschaften begutachteten.

Nun galt es für einzelne ernst, denn sie mussten sich erstmals beim Zentralschweizerischen Jungtambourenfest in Biberist mit Tambouren aus der ganzen Schweiz messen. Die Resultate waren sehr erfreulich, erreichte doch Jakob Linder im Feld von 113 Tambouren den 9. Rang, Alexander Blaser und Stefan Wüthrich von total 75 Tambouren die Ränge 17 und 29.

Ein besonders schönes Erlebnis für alle war unsere Reise ins Engadin Mitte Oktober. Die Reise kam auf Anfrage der MG Pontresina zustande, welche am Sonntag den Bündnerischen Veteranentag durchführte und den über 500 Veteranen etwas bieten wollten, welches für viele eher unbekannt war. Unsere anfängliche Zweifel, ob all die Veteraninnen und Veteranen überhaupt am Trommeln Freude haben werden, verflogen sofort, denn vor allem von den Stücken Calypsambo, ds Bärner Oberland und Jazz-Drums waren die Zuhörerinnen und Zuhörer hell begeistert und mancher Tambour hatte das Gefühl wieder etwas Gutes getan zu haben. In diesem Zusammenhang möchte ich der MG Pontresina, vor allem Ernst Ledermann für die Einladung und die finanzielle Unterstützung herzlich danken. Ebenfalls einen Dank gebührt Paul Baumgartner aus Oberdiessbach, welcher die ganze Reise organisierte.

Ans Ausschlafen war auch an den kommenden zwei Wochenenden nicht zu denken, denn am 26. Oktober waren wir von der Jugendmusik Reichenbach eingeladen, um ihren jährlichen Brunch etwas zu verschönern. Für mich war es etwas Besonderes, denn bevor ich in Linden mit dem Aufbau einer Tambourengruppe begann, leitete ich einige Zeit die Tambourengruppe der MG und der Jugendmusik Reichenbach.

Wie jedes Jahr beteiligten wir uns anfangs November am Tambourenwettkampf des VBJ.
Erstmals nahmen wir auch am Sektionswettkampf teil. Obschon einzelne im Einzelwettkampf wieder sehr gute Resultate erreichten und Kränze mit nach Hause nehmen durften, waren meine Erwartungen bei anderen doch etwas höher, vielleicht eben etwas zu hoch.

Den Schluss unseres doch recht abwechslungsreichen Jahres bildeten wie in den vergangenen Jahren die Gruppenwettkämpfe in Kirchberg wo wir mit zwei Gruppen teilnahmen. Nebst der Gruppe mit Regula Lehmann, Christoph Lehmann und Christa Lüthi, welche sich im Mittelfeld klassierten, gelang der Gruppe mit Alex Blaser, Jakob Linder und Stefan Wüthrich endlich der grosse Coup und sie konnten in ihrer Kategorie nach mehreren zweiten und dritten Plätzen in den vergangenen Jahren in diesem Jahr endlich den Siegerpokal entgegennehmen.
Herzliche Gratulation.

Ich danke all den Tambourinnen und Tambouren für die Arbeit und Leistungen im vergangenen Jahr. Es macht immer wieder Freude, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ebenfalls möchte ich all den Eltern, Vereinen und Gönnern danken, welche sich immer wieder für die Arbeit der Gruppe einsetzen, sei es durch Taten oder finanzielle Unterstützung.

Linden, den 8. Dezember 1997 Der Leiter: Heinz Zurbrügg

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